Wenn man von der Brücke auf Porto blickt, sieht man kein Panorama, sondern ein grosses, lebendiges Gemälde.
José Saramago
Geführte Stadtbesichtigung in Porto. Überall wird gebaut, an vielen Orten renoviert, aber in den ärmeren Vierteln ist der Zustand der baufälligen Häuser teils sehr desolat.
Die Kathedrale von Porto von wo aus wir zum Bahnhof spazieren.
Sehr schön gekachelte Wände mit spannenden Geschichten im Innern des Bahnhofgebäudes.
Zugreisende hat es sehr wenige, dafür viele Touristengruppen. Aktuell wird an der Metro gebaut.
Diese Leute hier warten alle vor einer der angeblich weltweit schönsten Buchhandlungen: der Livreria Lello. Je nachdem wie lange man anstehen möchte, kostet der Eintritt zwischen 30 bis 100 Euro!
Unsere Stadtrundfahrt führt uns vorbei am Stadtpark, der direkt am Atlantik liegt. Kurz strecken wir die Füsse ins kalte Meer.
Zum Abschluss der Stadtführung folgt die Degustation in der Portweinkellerei Ferreira.
Die Führung und Erklärungen zur Geschichte und Herstellung des Portweins finde sogar ich interessant. Probiert habe ich höchstens einen Esslöffel von jedem. Äh, schmecken tut mir keiner. Walters Favorit ist der weisse Portwein.
Angeblich könnte man auch einen 200-jährigen Portwein noch trinken. Sie verkaufen 25-jährige Vintage-Flaschen für 1200 Euro.
Am Nachmittag möchten wir mit der Seilbahn von der Uferpromenade in Vila Nova de Gaia hinauf zum Park Jardim do Morro oberhalb der Eisenbogenbrücke fahren. Aber es ist Sonntag und die Schlange an der Kasse ultralang. Walter beschliesst zu laufen und ich muss mit...
Nach einem wirklich sehr steilen und langen Aufstieg durch enge Gassen werden wir oben von einer regelrechten Menschenmasse, viel Musik und Feierlaune überrascht.
Über die obere Brücke geht es im dichtgedrängten Gänsemarsch hinüber nach Porto. Sobald die Metro ebenfalls darüber fährt, vibriert die ganze Konstruktion bedrohlich. Ach, wie sehr ich solche Höhen doch liebe...
Und danach muss man ja alles wieder hinunter kraxeln, um dann über die untere Brücke im abermals dichten Gedränge zurück zur Anlegestelle nach Vila Nova de Gaia zu gelangen.
Schön war's in Porto. Man könnte sicher noch 2-3 Tage länger bleiben, um die Stadt eingehend zu besichtigen, aber leider fliegen wir morgen wieder zurück in die Schweiz.
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