Ich hoffe nicht, dass es nötig ist zu sagen, dass mir an Salzburg sehr wenig und am Erzbischof gar nichts gelegen ist und ich auf beides scheisse.
Wolfgang Amadeus Mozart
Salzburg empfängt uns immerhin nicht mit Regen, aber es dürfte doch ein klein wenig sonniger sein...
Die erste Erkundungstour führt uns in den eindrücklichen Dom. Auf den Fotos kommt die gigantische Höhe der Kuppel von 71 Metern absolut nicht zur Geltung.
Nebst der grossen Dom-Orgel gibt es noch sechs weitere Orgeln, welche alle unabhängig voneinander gespielt werden können. Insgesamt verfügen sie über mehr als 8000 Pfeifen. Ehrlich gesagt, habe ich nicht einmal alle sieben Orgeln entdeckt.
Anschliessend geht es mit der Festungsbahn hinauf auf den Mönchsberg zur Festung Hohensalzburg.
Der Goldene Saal aus dem Jahr 1501 mit originaler Holzvertäfelung.
Und das ist jetzt eben der Schüttstein in der mittelalterlichen Küche; derselbe, wie auf Schloss Lenzburg. Woher die Küchenplaner im Mittelalter das bloss gewusst haben, so ganz ohne Internet 😉
Ein alter Durchgang wurde teilweise freigelegt und restauriert.
Wieder unten angekommen geht es durch den Petersfriedhof zurück zum Hotel zum Einchecken und hübsch machen für das"Date with Mozart".
In die Prunkräume der Alten Residenz erhält man nur mit einem Konzertbesuch Einblick.
Wir geniessen im Carabinierisaal ein hervorragendes Konzert zweier Musikerinnen des Residenz Ensembles, welche uns zwei Violinsonaten und eine Klaviersonate von Mozart spielen.
Wir lassen uns durch die verwinkelten Altstadtgassen treiben und werden von einer asiatischen Reisegruppe vor Mozarts Geburtshaus geschwemmt. Nach eindrücklichen 30 Sekunden Erklärungen und 15 Sekunden Fotos ist die fast 50 Personen starke Gruppe bereits auf dem Weg zur nächsten Attraktion und wir auf dem Weg zum Abendessen.
Das zarte, knusprig-frische Wiener Schnitzel haben wir uns verdient. Und: nachdem wir gestern fast keinen freien Tisch mehr fanden, habe ich heute wohlweislich reserviert!
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